Die 911 G-Serie wurde am 12. September 1973 auf der IAA (Internationale Automobilausstellung) in Frankfurt vorgestellt. Die Serienproduktion begann 1974. Dieses Modell ist eigentlich eine tiefgreifend modernisierte Version seines Vorgängers. Der Basismotor dieses Modells war ein 2,7-Liter-Saugmotor. In den späteren Jahren wurden Motoren mit einem Hubraum von 3,0 und 3,2 Litern in das Sortiment aufgenommen.
Die Serienversion des Turbo-Modells wurde 1974 in Paris vorgestellt. Der 930, wie dieses Modell genannt wurde, verfügte zunächst über einen 3,0-Liter-Motor mit einer Leistung von 191 kW. Im Jahr 1978 wurden eine Reihe von Modifikationen an der Turbo-Version vorgenommen. Die Motorleistung wurde auf 3,3 Liter erhöht und ein Ladeluftkühler eingebaut, der die Verwendung eines kleineren Turboladers ermöglichte. Dies führte zu einer Verringerung des Turbolochs und einer beeindruckenden Leistung von 221 kW, was für die damalige Zeit bemerkenswert war. Es ist erwähnenswert, dass dies das schnellste Serienfahrzeug auf dem deutschen Markt war. Außerdem wurden neue Bremsen, entwickelt von der Rennsportabteilung, installiert.
Im Jahr 1986 wurden die Karosserievarianten Targa und Cabriolet in die Turbo-Reihe eingeführt. 1989 wurde die Speedster-Version auf den Markt gebracht, wonach die Produktion des G-Modells eingestellt wurde.